magical experiences in Disney World Orlando

06Januar
2014

Kurztrip nach Atlanta

Nach anstrengenden Wochen, die durch Weihnachten und Neujahr nur von Arbeit geprägt waren, entschieden eine Freundin Andree und ich uns diese Woche spontan am Wochenende weg zu fahren. Schnell war klar, dass unser Ziel Atlanta, eine Stadt im Bundestaat Georgia sein würde. Zufälligerweise leben zwei Freunde, die ich auf meinem Trip in Puerto Rico kennen gelernt hatte dort. Aus dem Grund fragte ich sie, ob sie nicht Zeit hätten uns am Wochenende dort zu treffen. Freundlicherweise bot mir das Mädchen Ivy gleich an bei ihnen übernachten zu können. Aus dem Grund freute ich mich umso mehr auf den Trip, weil ich mich auf Puerto Rico schon sehr gut mit ihr und ihrem Freund Carson verstanden hatte.

Bevor wir aber endlich losfahren konnten, mussten wir erst einmal ein Auto mieten. Also armer Merchi sitzt ein Auto nämlich leider nicht drin.

Um mal richtig vorbereitet zu sein hatten wir unser Auto extra schon vorher gebucht. So standen wir also bei der Autovermietung, füllten den ganzen Quatsch aus und waren bereit um nun endlich loszufahren. Doch dann kurz bevor wir endlich mit dem Papierkram fertig waren, fragte uns der Vermieter wo es hingehen sollte. Schließlich informierte er uns darüber, dass eine Autovermietung außerstaatlich bei seiner Firma nicht möglich sei. Andree und ich sind fast durchgedreht und waren richtig sauer, weil wir vorher richtig glücklich darüber waren solch ein günstiges Angebot gefunden zu haben.  Naja, ändern konnten wir leider nichts an unserer Misssituation und so fuhr uns die Vermietungsfirma glücklicherweise zur Konkurrenz.
Dort hieß es dann wir sollen das Doppelte zahlen,  doch durch unseren Charme und unseren Disney Discount war der Betrag schließlich doch tragbar.

Und dann endlich, nach gefühlten Stunden der Aufregung ging es endlich los. Wir hatten zu dem Zeitpunkt eine sechsstündige Autofahrt vor uns. Wir waren so aufgeregt und so verflogen die Stunden wie im Flug. Vor allem haben wir es aber auch genossen uns mal wieder etwas freier zu fühlen. Schon komisch, dass uns mittlerweile schon eine Autofahrt eine Art Freiheitsgefühl gibt.

Gegen Abend kamen wir dann endlich in Atlanta an. Auf direktem Wege fanden wir das Haus von meinen Freunden. Wir wurden gleich freundlich aufgenommen und haben uns direkt mit unserem Gepäck ausgebreitet. Abends ging es dann mit Ivy, Carson und einem Freund Chris in eine Bar. Es war eher etwas zwischen einer Bar und einem Club. Wir hatten echt eine gute Zeit dort und vor allem der Weg nach Hause war noch echt witzig. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass ich in der Kälte erfrieren müsste.

Am nächsten Tag haben sich dich Spuren der Nacht leider noch sehr deutlich gezeigt. Glücklicherweise konnte ich meinen Kater durch ein Sandwich gegen Mittag besänftigen. An dem Tag haben die Drei dann eine Art lokale Sightseeing-Tour mit uns gemacht. Wir haben es vorgezogen Orte zu  sehen, die Einwohner bevorzugen anstatt in irgendwelche Touristenorte zu besuchen. So sahen wir die Skyline Orlandos von einem Wohnungsgebäude aus, gingen in eine Art Galerie für Innenarchitektur und später in eine Art Einkaufstrasse mit diversen Boutiquen und Thriftshops.

Abends war dann eigentlich geplant, dass wir ausgehen wollten. Aber leider wurde uns klar, dass ein Sonntagabend leider nicht der geeignetste Abend war um feiern zu gehen. Zumindest nicht in Atlanta. Deshalb dachten wir uns einfach mal etwas Alkohol einkaufen zu gehen und dann einen Spieleabend zu machen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass der Alkohol meinem Umgang mit  Finanzen nicht unbedingt geholfen hat. Monopoly und Wein sind also keine gute Kombi. Aber wie heißt es so schön, Pech im Spiel – Glück in der Liebe. Das kann man wohl so sagen..

Am nächsten Morgen ging es dann leider schon wieder auf den Weg zurück, wir verabschiedeten uns und dann ging es wieder mit unserem Supercar in Richtung Orlando.
Als wir nach Stunden von Fahrzeit, die ich unfairerweise fast nur schlafend verbracht habe, ankamen ging es dann erst mal zur Führerscheinstelle in Orlando. Andree und ich wollten uns schon seit Monaten eine Florida ID anschaffen und deshalb wollten wir die Chance ein Auto zu haben gleich dafür ausnutzen. So kamen wir, deutscher Pünktlichkeit sei Dank 25 min vor Ladenschluss an und waren die letzen, die noch bedient worden waren. 15 min und 25 Dollar ärmer waren wir dann glückliche Florida Residents J

Das Highlight des Tages stand dennoch noch bevor. EIN EINKAUF BEI ALDI. Endlich konnte ich mir mal wieder deutsches Brot kaufen. Unglaublich wie sehr ich mich mittlerweile über solche Kleinigkeiten freuen kann. Ansonsten ist nicht mehr viel passiert. Wir haben das Auto noch etwas ausgenutzt und sind noch etwas herumgefahren und haben Orlando erkundet und irgendwann ging es dann nach Hause.