magical experiences in Disney World Orlando

20Juli
2013

Die ersten Tage in Orlando

Am 8.Juli ging es dann endlich los. Meine Eltern, meine Freundin Lea und ich fuhren gemeinsam zum Frankfurter Flughafen. Die Zeit kurz vor der Abreise und vor allem auch während der Fahrt war geprägt von Freude, aber auch von Traurigkeit und Respekt davor, was mir bevorstand.

Doch nachdem ich einchecken konnte und mich von meinen Eltern und Lea verabschiedet hatte, machte ich mich auf in Richtung Flieger und es ging los. Ich flog zusammen mit 13 anderen Cast Members des deutschen Länderpavillons. Viele kannte ich schon vom Interview in Frankfurt und aus diesem Grund verstand ich mich schon mit vielen sehr gut. Ich musste während meiner Reise zwei  Mal umsteigen. So flog ich von Frankfurt nach Heathrow nahe London und von dort aus nach Miami und schließlich von Miami nach Orlando. Unglücklicherweise hatten wir jeweils etwa fünf Stunden Aufenthalt pro Flughafen. Diese Zeit nutzen wir jedoch gut um uns besser kennen zu lernen. 

Nach 12 Stunden Flugzeit sind wir schließlich angekommen, wenn auch sehr geschlaucht und müde. Nachdem wir bei Disney nachts gegen 1 Uhr eintrafen, bekamen wir eine kleine Einweisung und wurden dann in unsere Apartments gefahren. Für Cast Members gibt es vier verschiedene Komplexe,  Vista Way, the Patterson Court, Chatham Square und the Commons. Glücklicherweise wurde ich den Commons zugeteilt. Im Commons gibt es wirklich sehr schöne Apartments und vor allem haben wir unsere eigene Waschmaschine  und einen begehbaren Kleiderschrank. Jedoch ist es für mich und mein Mitbewohnerin wirklich fatal, dass sich direkt gegenüber zwei Fußminuten entfernt eine riesige Shopping-Mall mit verschiedenen Outlets befindet. Ich werde wahrscheinlich mein ganzes Gehalt einfach dort lassen. Wichtig ist für mich der riesige Pool, der nur eine Minute von meinem Apartment entfernt ist. Dort verbringe ich oft meine Freizeit und lasse mir dort die Sonne auf den Bauch scheinen J

Als  ich mitten in der Nacht in meiner Wohnung ankam, war in dem für mich zugeteilten Zimmer schon ein Mädchen. Sie heißt Lena und ich kannte sie schon vom Flug. Ich verstehe mich  super mit ihr und bin froh, dass wir zusammen wohnen. In meinem Apartment wohnen zudem  noch zwei andere Mädchen, die sich ein Zimmer teilen. Davon ist eine aus Schweden und die andere aus Schottland. Beide scheinen sehr nett zu sein.

Die ersten Ankunftstage waren ausgeplant durch verschiedene Willkommensveranstaltungen, Papierkram und Trainingstage. Diese Woche erhielten wir dann unsere Kostüme und wurden durch verschiedene Trainer in unserem Arbeitsplatz, dem deutschen Pavillon in EPCOT eingearbeitet.
Die kundennahe Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch, wenn die ersten Tage vor allem auch durch das ungewohnte Klima sehr anstrengend waren, freue ich mich auf die folgenden Monate.

Mein Arbeitsplatz wechselt zwischen verschiedenen Shops. Da gibt es bspw. die beliebte Karamell-Küche, in der es alles Mögliche rund um Karamell, Schokolade, Cookies etc. zu kaufen gibt. Der zweite Shop ist die Weihnachtsecke. Dort gibt es verschiedene Weihnachtsaccessoires. Des Weiteren wird dort eine sehr lustige, wenn auch kuriose Geschichte an die Gäste weitergegeben. „The German Christmas Pickle Tradition“ besagt, dass jedes Jahr eine kleine Schmuckgurke an unseren Weihnachtsbaum gehangen wird. Das erste Kind, das diese findet, bekommt dafür ein Extrageschenk. Diese Geschichte lockt viele Gäste an, welche dann diese Gurken für ihren Weihnachtsbaum kaufen. Der dritte Laden ist eine Art Souvenirshop, in dem Steine (traditionelle Bierkrüge) verkauft werden. Des Weiteren gibt es aber auch verschiedene Shirts und andere Souvenirs. Darüber hinaus gibt es noch einen Weinkeller, in dem deutsche Weine oder auch der allgemein bekannte Glühwein verkauft wird. Die letzten zwei Shops sind dann noch ein Adidas-Shop und „der Teddybär“ indem es verschiedene Spielzeuge und deutsche Kuckucksuhren zu kaufen gibt. In diesen verschiedenen Shops werde ich eingeteilt werden.

Erwähnenswert sind eventuell noch unsere stundenlangen Aufenthalte in Wal Mart. Es ist wirklich unglaublich wie groß so ein Laden sein kann. Ohne Landkarte kommt man dort wirklich nur schlecht zurecht. Vor allem gibt es dort einfach alles.